Stromerwachen

Winterschlaf ade: Warnemünde feiert Stromerwachen

Diesen Winter wollen die Warnemünder und ihre Gäste schnell vergessen: Über Monate herrschte Dauerfrost, kaum einmal war die Sonne zu sehen – die ganze Küste in ein tristes Grau getüncht. Doch das ist nun vorbei. Der Frühling ist angebrochen. Und das heißt: In Warnemünde wird mit dem Stromerwachen die Saison eingeläutet.

Die dicken Wintersache haben die Bewohner von Warnemünde schon längst in die hintersten Ecken des Kleiderschranks verbannt. Keine Lust mehr auf Schal, Mütze, Handschuhe zu verfrorenen Gesichtern. Die Sehnsucht nach dem Sommer in Warnemünde ist ganz deutlich zu spüren, wenn man diese Tage am Alten Strom und am Strand spaziert. Überall sind bereits die ersten Sonnenanbeter zu sehen, die nach dem strengen Winter Energie tanken wollen. Und das ist nur zu verständlich.

Und es sind ja auch nur noch ein paar Tage, bis mit dem Volksfest Stromerwachen die Sommersaison in Warnemünde beginnt. Doch was geschieht genau beim Stromerwachen in Warnemünde?

Das Stromerwachen in Warnemünde beruht auf einer alten Tradition. Nachdem das Eis auf dem Alten Strom geschmolzen war, fuhren die Fischer zum ersten Fang des Jahres auf die Ostsee. Es war das erste Mal im neuen Jahr, dass die Bahnhofsbrücke gedreht wurde und die Boote freie Fahrt auf die Ostsee hatten.

Heute wird die Bahnhofsbrücke nur noch einmal im Jahr für den Schiffsverkehr geöffnet – genau zum Stromerwachen. Und genau wie vor 100 Jahren wird auch dieses Jahr wieder ein Fisch-Kutter hinaus auf die Ostsee fahren. Doch anders als vor 100 Jahren begleiten ihn dabei viele kleinere und große Schiffe.

Das Stromerwachen in Warnemünde ist das erste Volksfest des Jahres im Fischerdörfchen vor den Toren Rostocks. Vom 1. bis 5. Mai gibt es in Warnemünde beim Stromerwachen einen Handwerker- und Kunstmarkt. Zudem wird das erste Fass Mai-Bock angezapft. Zahlreiche volkstümliche Kapellen spielen beim Stromerwachen in Warnemünde. Ganz Warnemünde ist an den Tagen des Stromerwachens auf den Beinen.

Doch nicht für alle beginnt mit dem Stromerwachen die neue Saison. Einige beenden sie auch. Die Eisbader stürzen sich an den Tagen des Stromerwachens zum letzten Mal in die Fluten. Klare Begründung: In den kommenden Wochen wird ihnen die Ostsee zu warm – Ansichtssache. Den Saisonabschluss feiern die Eisbader mit einer Neptuntaufe. Spaß und gute Laune sind hier garantiert.

Definitiv zu sehen bekommen die Warnemünder und ihre Gäste beim Stromerwachen auch wieder große Schiffe, denn gleich mehrere Kreuzfahrt-Luxusliner haben sich zum Stromerwachen im Ostseebad vor den Toren Rostocks angekündigt.

Den Anfang macht die Rotterdam am 1. Mai. Der Ozeanriese macht auf seiner Reise von Kiel nach Tallinn (Estland) Station im Kreuzfahrt-Hafen Warnemünde.

Zudem kehrt die AIDAbella in ihren „Heimathafen“ zurück. Deutschlands Reederei Nummer eins hat ihren Firmensitz bekanntlich in der Hansestadt Rostock. Ebenfalls beim Stromerwachen zu bestaunen ist die Voyager, die auf ihrem Weg von Zeebrugge nach Helsinki in Warnemünde vor Anker gehen wird.

Der Höhepunkt bei diesjährigen Stromerwachen ist jedoch der Erstanlauf der Queen Elizabeth in Warnemünde. Am 5. Mai wird das außergewöhnliche Schiff in Warnemünde erwartet. Von ca. 7.00 bis 20:00 Uhr können Besucher das majestätische Schiff auf dem Liegeplatz sieben bestaunen. Ein wirklich krönender Abschluss für das Stromerwachen 2013 in Warnemünde.

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Pullmantur Cruises

Pullmantur Cruises gastiert mit MS Empress in Warnemünde

Diesen Sommer ist es wieder so weit: Die spanische Reederei Pullmantur Cruises gastiert mit der MS Empress in Warnemünde. Bei ihren Fahrten über die Ostsee wird das Luxusschiff mehrmals den Hafen vor den Toren Rostocks anlaufen. Erstmals wird die MS Empress am 12. Mai erwartet, wenn Sie von Kopenhagen nach Stockholm fährt.

Das Besondere auf den Schiffen von Pullmantur Cruises ist das All-Inklusive-Angebot, mit dem die spanische Reederei die Kreuzfahrt-Branche revolutionierte. Egal, ob Essen oder Getränke – alles ist im Reisepreis schon enthalten. Der Vorteil für den Kreuzfahrer: Es gibt definitiv kein böses Erwachen am Ende der Reise. Zusatzkosten sind für Essen und Trinken bei Pullmantur Cruises ausgeschlossen.

Gegründete wurde die Reederei in den 1990er Jahren. Zu Beginn der Firmengeschichte besaß Pullmantur Cruises kein eigenes Schiff. Damals wurde noch die MS SeaWind Crown von Premier Cruises gechartert.

Den ersten eigenen Luxusliner leistete sich Pullmantur Cruises im Jahr 2000, als die SS Big Red Boat I angeschafft wurde – der Beginn einer absoluten Erfolgsgeschichte. Fortan hieß das Schiff SS Oceanic. Schnell erweiterten mehrere Schiffe den Fuhrpark– unter anderem die durch die TV-Serie „The Love Boat“ berühmte MS Pacific Princess.

In den Folgejahren wuchs Pullmantur Cruises immer weiter. Schiff um Schiff kam hinzu – und genau so wie die Anzahl der Luxusliner stieg, so vervielfältigten sich auch die Passagier-Zahlen. Erfolgskapitel reihte sich an Erfolgskapitel – und so war es nicht verwunderlich, dass 2007 Royal Caribbean Cruises Ltd Pullmantur Cruises aufkaufte. Im Zuge der Neustrukturierung gelangte beispielsweise die MS Empress nun in den Besitz von Pullmantur Cruises.

Und genau dieses Schiff wird diesen Sommer mehrmals zu Gast in Warnemünde sein. Doch was zeichnet die MS Empress aus? Durch die Übernahme durch Pullmantur Cruises wurde die MS Empress speziell auf die Bedürfnisse europäischer Gäste umgestaltet. Dies beinhaltet unter anderem ein großes, elegantes Restaurant mit bestem Service. Außerdem gibt es ein ein Buffet- und ein Al-la-Carte-Restaurant, sowie mehrere Cafés. Alle Speisen sind bei den meisten Kreuzfahrten inklusive.

Toll an Bord der MS Empress von Pullmantur Cruises sind auch die beiden Swimmingpools und die drei Jacuzzis. Für die Freunde der Bewegung gibt es außerdem eine Kletterwand und ein Fitness Studio mit herrlichem Blick auf die See. Ein anschließender Besuch in der Sauna rundet den perfekten Ergholungstag an Bord der MS Empress ab.

Doch nicht nur am Tage hat die MS Empress von Pullmantur Cruises einiges zu bieten. Zu späterer Stunde lockt beispielsweise die Bord-Disko und das Casino.
Hier noch einmal die wichtigsten Fakten zur MS Empress:

Kulinarische Tempel: Restaurant Miramar, Restaurant Principal, Panorama Buffet, Restaurant Wu Fusion.

Getränke-Tempel: Bar Cigar Club, Café Plaza, Piano Bar, Salon Rendez Vous.

Klassische Unterhaltung: zweistöckiges Theater, Casino Monte Carlo, Starlight Diskothek, Internet Lounge, Bibliothek (spanisch- und englischsprachige Literatur), modernes Fistness Studio, Spa del Mare & Beauty Center, Tibu Kinderclub, Solarium.

Sportliche Unterhaltung: Kletterwand, 2 Swimmingpools, 3 Jacuzzis,
Sauna.

Technische Daten der MS Empress von Pullmantur Cruises:

Baujahr: 1990
Werft: Meyer Werft, Papenburg
Renovierung: 2004 komplett, laufend
Länge: 208 Meter
Breite: 30,0 Meter
Passagiere: 1853
Mitarbeiter: 680
Kreuzfahrtgeschwindigkeit: 19,5 Knoten (36,1 km/h)

Ein weiterer Tipp: Wer dieses Jahr in Warnemünde an Bord eines Kreuzfahrtschiffes geht, sei es nun die MS Empress oder ein anderes, der sollte sich frühzeitig um einen Parkplatz in Warnemünde kümmern. Den wie die Warnemünder und jeder der schon mal in Warnemünde war wissen, gestaltet sich das Parken in Warnemünde speziell für Keuzfahrer in den Sommermonaten sehr schwierig.

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„a-ja Resort“ in Warnemünde

Neues Hotel in Warnemünde: „a-ja Resort“ in Warnemünde

 

 

 

 

 

 

 

Neues Hotel mit neuem Konzept: Das „a-ja Resort“ in Warnemünde hat schon vor der Eröffnung hitzige Debatten im Ostseebad vor den Toren Rostocks ausgelöst. Billigurlaub auf Vier-Sterne-Niveau – passt das zu Warnemünde? Nun hat das „a-ja Resort“ eröffnet – die ersten Gäste sind begeistert.

Die Idee ist einfach und deshalb wohl so genial: Im „a-ja Resort“ zahlt der Gast nur das, was er auch nutzt. Sprich: Im Preis ist nur die Unterkunft enthalten. Für Speisen, Wellness- und Spa-Angebote muss der Gast extra Geld berappen. Dieses Konzept kommt an, meinen zumindest die Macher vom „a-ja Resort“.

Seit einigen Wochen stehen die Türen im „a-ja Resort“ in Warnemünde den Besuchern offen. Doch was bietet das Hotel genau? Zunächst einmal bekommt der Gast im „a-ja Resort“ in Warnemünde eine Traumlage für den Urlaub an der Küste. Das „a-ja Resort“ in Warnemünde entstand im Zuge der Konzepterweiterung des Hotel Neptun – dementsprechend können die Gäste im „a-ja Resort“ auch den Wellness- und Spabereich des wohl bekanntesten Hotels im Ostseebad vor den Toren Rostocks nutzen.

Direkt neben dem Hotel Neptun liegt das „a-ja Resort“ – das heißt: Es sind nur zehn Meter bis zum Strand und nur ein Schritt bis zur Promenade. Besser kann man Urlaub in Warnemünde nicht verbringen. Zumal das Resort mit seinem Innen- und Panorama-Außenpool wirbt. Ein wirklich verlockendes Angebot.

Insgesamt verfügt das Resort über 233 Zimmer und Suiten – natürlich alle mit Meerblick. Ein besonderer Sinnesgenuss ist das
NIVEA Haus, wo Massagen und Kosmeti angeboten werden. Und was wäre ein perfekter Urlaub ohne kulinarische Köstlichkeiten? Nichts. Das „a-ja Resort“ hat deshalb das PIAZZA Restaurant installiert. Hier gibt es alles, was den Urlaub schmackhaft macht: Pizza, Steak und diverse Nasch-Leckereien.

Ob dieses Gesamtpaket wirklich ankommt, das werden die Buchungszahlen zeigen. Fakt ist jedoch, dass es ein solchen Konzept noch nicht in Warnemünde gegeben hat. Kritiker, die meinen, man würde sich nun in Warnemünde verramschen, werden sicher genau hinschauen, wie sich das „a-ja Resort“ in den kommenden Monaten und Jahren entwickelt.

Fakt ist: Ein großer Neubau steht nun direkt am Strand von Warnemünde und ergänzt den Hotelkomplex rund um das Hotel Neptun. Ob das schön aussieht – das ist und bleibt Geschmackssache.

Fakt ist aber auch: Allein die Zimmer, die alle über Meerblick verfügen, sind für viele Urlauber verlockend. 78 Euro im Doppelzimmer ist ein wirklich guter Preis – bleiben nur die Nebenkosten. Und da entscheidet jeder Gast, wie hoch diese am Tag und am Ende des Urlaubs sind.

Der Mann hinter dem Konzept der „a-ja Resorts“ ist Horst Rahe, der bereits in den 1990 Jahren die Kreuzfahrt komplett umkrempelte und als Erfinder des AIDA-Konzepts gilt. Er erfand das Clubschiff und machte damit AIDA zum Marktführer in Deutschland. Nun also Billig-Wellness-Urlaub auf Vier-Sterne-Niveau.

Rahe setzt dabei auf zwei Faktoren: Die Gesellschaft wird immer älter und zugleich immer ärmer. Deshalb sagt er: Wir müssen unsere Häuser und unser Urlaubsangebot so gestalten, dass wir möglichst eine große Masse ansprechen und ihre Wünsche mit dem „a-ja Resorts“ erfüllen können. Mit dem AIDA-Konzept traf er bereits genau den Nerv der Menschen.

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